10 persönliche Fragen

Der Gießener Anzeiger stellt 10 persönliche Fragen an die Kandidatin:

Besitzen oder besaßen Sie ein Haustier und wie heißt es/hieß es?

Meine Großeltern und Eltern haben einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in Hattenrod. Feldarbeit und Tiere gehören dazu. In meiner Kindheit bis ins Jahr 2010 standen bei uns im Stall Milchkühe, Rinder, Kälbchen und Schweine. Aber auch ein Hühnerhaus war da. Somit ist mir ein landwirtschaftlicher Betrieb und die damit verbundene tägliche Verantwortung nicht fremd. Im Stall standen „rotbunte“ Kühe und eine „schwarzweiße“ Kuh, die meine Lieblingskuh war. Heute stehen zwar keine Kühe mehr im Stall, aber es gibt noch einen Hahn „Antonio“ mit vielen Hennen. Ich finde es gut, dass meine Kinder dadurch die Entwicklung des Ei´s zum Huhn genau wie ich als Kind „live“ vor Ort miterleben können. Aktuell haben wir noch 2 Kaninchen.

Welcher ist Ihr Lieblingsfilm und warum?

Zu meinen Vorlieben im Bereich „Film“ gehören für mich die „alten Klassiker“ und gleichermaßen neue Filmgenre. Interessant ist für mich die Verfilmung von Büchern. Der Aspekt der gelungenen Umsetzung gefällt mir besonders gut bei dem Buch „Der Name der Rose“ von Umberto Eco. 1986 wurde der Roman in der Hauptrolle mit Sean Connery verfilmt. Ein schöner Nebeneffekt ist auch, dass die meisten Innenaufnahmen zu diesem Film im Kloster Eberbach im Rheingau stattfanden. Bei dem dortigen Besuch im Kloster habe ich das Gefühl, der Geschichte des Filmes nahe zu sein. So kann Geschichte, auch wenn es sich um einen historischen Krimi handelt, auch heute miterlebt werden.

Welche drei Dinge nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?

Auf eine einsame Insel würde ich ein gutes Buch (oder die Hessische Gemeindeordnung, den Haushaltsplan der Gemeinde), mein Feldbett und mein Klavier mitnehmen. Beim Musizieren kann man genauso gut entspannen, wie am Strand am Meer.

Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? (Es kann auch eine bereits verstorbene Person genannt werden)

Gerne würde ich mit Helmut Schmidt (geb. 23.12.1918, gest. 10.11.2015), unserem 5. Bundeskanzler von 1974-1982, essen gehen.

Wovor haben Sie Angst?

Angst haben, bedeutet für mich, ein Gefühl der Bedrohung; aber Angst kann unser Leben retten. Generell habe ich keine Angst, sondern Respekt. Für mich stellt das Gefühl einen menschlichen Schutz- und Überlebensmechanismus dar. Das Unbekannte mit dem Reiz der Neugier finde ich spannend.

Was ist das größte Glück in Ihrem Leben?

Das größte Glück in meinem Leben ist meine Familie und Gesundheit.

Was ist Ihr nächstes Urlaubsziel und warum?

Das Urlaubsziel, ist die Nordsee. Falls ich nicht dort hinkomme, schaue ich mir den westlichsten Leuchtturm in Dänemark an, den ich 2008 an unsere Hauswand malte.

Nennen Sie bitte Ihre schönste Kindheitserinnerung.

Zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehört die Zeit bei der Jugendfeuerwehr Hattenrod. Die Zusammengehörigkeit, den Spaß, den wir bei Wettkämpfen, Freizeiten und Übungen hatten, bleibt immer in guter Erinnerung.

Wer schmeißt bei Ihnen zu Hause den Haushalt?

Den Haushalt schmeißen mein Mann und ich zusammen.

Was ist Ihre schlechteste Eigenschaft?

Meine schlechteste Eigenschaft ist mein Perfektionismus, zusammen mit meinem Pflichtbewusstsein und dass ich immer 100% geben möchte. Aber ich kann auch zu 100% das Leben genießen und mich freuen, dass meine Familie gesund ist.